Gestern


haben ich mich mit Judith getroffen. Zwischen Pizza und Flammkuchen  wurde gefachsimpelt und über Gott und die Welt gesprochen.


Dabei ist mir ein Thema noch beim

Zubettgehen durch den Kopf gegangen.


Wie Hunde die Menschen zusammenbringen.


Zeitsprung:


Erste eigene Wohnung gegenüber vom Schlosssee in Gifhorn, Elmo noch jung und frisch, abends hatte ich immer eine ähnliche Zeit zum Gehen. Menschen haben im Alltag ja oft einen festen Rhythmus und so sind mir immer wieder die gleichen Leute über den Weg gelaufen. 

Erst ein kurzes Stehenbleiben, oberflächliches Geplänkel, irgendwann die Frage - „Morgen gleiche Zeit?“ Vorfreude auf gemeinsame Touren auch mal an anderen Orten, die Freude, wenn ein neuer Vierbeiner das Rudel vergrößert, die gemeinsame Trauer, wenn man Einen gehen lassen muss.


Meine „Hundemädels“ - wie ich sie bis heute nenne, kenne ich nun zwanzig Jahre wir sehen uns nicht mehr jeden Tag.

Aber wenn wir uns treffen, dann fühlt es sich an wie früher.

Fachsimpeln, quatschen, mitfühlen, weißt du noch…


Ohne Elmo wären mir diese Frauen nie begegnet. Ich wiederhole mich, ein Leben mit einem Hund ist so viel mehr- ein Leben ohne Tier? Für mich einfach unvorstellbar 🫶🏻


Kennt ihr solche Begegnungen? Habt ihr durch die Vierbeiner auch Hundemädels“ in euer Leben gezogen?

Kommentar schreiben

Kommentare: 0